Hallo Peter,
Antwort auf: Der Text wurde bei mir komplett rot durchgestrichen dargestellt. Hast Du auf das Dokument das Script „ShowHideLocalFormatting.js“ angewandt ?
Ja.
Antwort auf: Dennoch kann ich exakt an denselben Stellen, die von Dir im Screenshot rot markierten Stellen ausmachen.
Prima.
Antwort auf: Das Ersetzen Deiner hebräischen Typo durch die Adobe Hebrew bringt auch keine Veränderung.
Es ist unabhängig von der Schrift für Hebräisch.
Es ist unabhängig von Hebräisch überhaupt.
Der Fehler tritt auch in Absätzen, die ohne Hebräisch mit dem Globalen Absatzsetzer formatiert sind, auf. Deswegen hatte ich mir ein bißchen damit beholfen, dass der Globale Absatzsetzer nur dort verwendet wird, wo er auch tatsächlich benötigt wird. Deswegen auch die Formatgruppe "Heb (e)", deren Basis-AF auf dem Basis-AF aus der Formatgruppe "e" basiert mit dem einen Unterschied: Globaler Absatzsetzer.
Antwort auf: Was mir auffällt ist, dass Du in Deinen Formatierungen viele „krumme“ Werte hast, bis auf die 3. Nachkommastelle. Die habe ich alle mal auf „glatte“ Werte gesetzt.
Das liegt daran, dass ich mit Didot-Punkt arbeite, da der Kunde seine Satzanweisungen in Didot-Punkt erteilt.
Antwort auf: Auch die Schrift-Skalierung von 94% horizontal und vertikal im Bodytext habe ich mal auf 100% gesetzt, dafür die Schriftgröße entsprechend reduziert. Ich hätte eher die hebräische Typo an den Bodytext angepasst, aber das ist Geschmackssache.
Das hat Gründe, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Nur so viel: Es hat mit dem Verhältnis von Schriftgröße der Stempel Garamond zu Zeilenabstand zu tun und ist für mich so einfacher zu organisieren als die umgerechnete Schriftgröße mit x Nachkommastellen zu verwenden.
Hat auf den Fehler aber keinen Einfluss.
Der Fehler tritt z.B. in Minion auch mit 100% auf.
Antwort auf: Summa summarum: Ich finde keine Stellschraube mit der das Auftreten ungewollten Kernings vermieden werden kann. Bei den betroffenen Stellen werden noch nicht mal abweichende Kerning-Werte angezeigt. Daraus schließe ich, dass es nicht wirklich ein typografisches Problem ist, sondern ein Rendering-Problem.
Ja, den Verdacht habe ich auch.
Aber wie könnte man hier dagegen wirken?
Antwort auf: Beste Ergebnisse, wenn auch nicht fehlerfrei, erhalte ich dennoch mit dem optischen Kerning.
Täuche Dich nicht. Wenn der Fehler hier mit Kerning optisch weniger stark in Erscheinung tritt, so tritt er an anderen Stellen mit Kerning optisch erst in Aktion.
Ein weiteres frustrierendes Beispiel: Vergleich
InDesign Layout - PDF.
In InDesign (links) ist die Darstellung vor und nach dem Export der Seite ok.
Der Fehler zeigt sich erst in Acrobat (rechts). :-((
Also hilft es nur, die PDF-Datei, die zum Druck geht, intensiv zu kontrollieren.
Immer wieder Einzelseiten korrigieren und exportieren und in der PDF-Datei austauschen ...