Hallo Uwe,
Antwort auf: Durch die Änderung um den Faktor 100 konnte ich bei einer Beispieldatei (HighEnd-Printdaten für die Druckerei), die für das Web von CMYK nach sRGB mit Herabsetzung der Auflösung gerechnet werden sollte, die Zeit zum Distillen von 10min56sek auf 3min54sek verkürzen.
Das war dann aber sicherlich ein Distiller, der unter MacOS < 10 läuft, oder? Gerade beim "alten" MacOS hat sich alles, was auf Vermeidung von IO-Aktivität zielt, besonders gelohnt, da dort das Filehandling reichlich besch...eiden, d.h. schnarchlahm, ausfiel (Impressed/Herr Zacherl hatte glaube ich auch mal magische PostScript-Schnipsel im Programm, die zu einer deutlichen Beschleunigung des Distill-Vorgangs gerade unter dem klassischen MacOS führten -- vielleicht am selben Hebel angesetzt?)
Unter Windows oder unter MacOS X dürfte das lange nicht so schlimm sein. Und ich hatte auch mal eine Situation, wo sich eine Änderung des ImageMemory-Wertes praktisch gar nicht ausgewirkt hatte bzw. eigentlich sogar einen gegenteiligen Effekt hatte (allerdings unterhalb der Meßfehlergrenze, daher irrelevant).
Dort liefen die Distiller in virtuellen Instanzen eines VMWare Servers, d.h. zwei WinXP-Instanzen liefen virtuell auf einem Win2000 Server. Vermutlich bedingt dadurch, daß IO-Zugriffe innerhalb der virtuellen Maschinen in Wahrheit bloß Zugriffe auf Image-Dateien waren und diese sich durch Caching kaum in reale IO-Aktivität umgewandelt haben...
Man muß eben individuell testen bzw. angesichts dessen, daß man praktisch nichts falsch machen kann, einfach beherzt den Wert nach oben drehen. Bei meinen Tests früher hat der Distiller ganz von alleine angefangen, wieder auf Platte zu schreiben, wenn ihm das RAM ausgegangen ist, so daß ich von keinen Nebenwirkungen einer Erhöhung des ImageMemory-Wertes ausgehen würde.
...womit wir uns dann im Kreis gedreht hätten und mal wieder bei stockkonservativen bzw. den heutigen Verhältnissen nicht mehr entsprechenden aber trotzdem branchenweit verbreiteten Distiller-Settings wären :-)
Gruss,
Thomas, beim ImageMemory-Parameter aber nichts anders erwartet habend, schließlich ist da sogar schon die Doku bei Adobe offensichtlich falsch...