Hallo,
ich habe das jetzt mal mit der Rosetta-Emulation ausprobiert. Leider hat es überhaupt nicht funktioniert. Quark startete zwar hoch und man hat auch sofort gemerkt, daß es deutlich länger dauert als im nativen Intelmodus. Sobald man dann aber ein neues Dokument anlegen wollte ist es abgestürzt. Immer und immer wieder. Wenn man ein bestehendes Dokument im Finder per Doppelklick öffnen wollte, dann ist er ebenfalls abgestürzt zu dem Zeitpunkt als er die erste Seite des Dokuments anzeigen wollte.
Ein Verzicht auf die Rosetta-Emulation hat das Problem nicht beheben können. Daraufhin habe ich die Systemcomponents aufgerufen, ohne Erfolg. Dann die Caches und Voreinstellungen gelöscht und die üblichen Verdächtigen, alles ohne eine spürbare Veränderung. Ich hatte ihn dann zwar soweit, daß er arbeitete aber immer mit der Meldung, daß die Aktivierung nun ungültig sei. Daraufhin habe ich alles komplett runtergeschmissen und komplett neu installiert inkl. 7.02. Erneute Aktivierung war über's Internet problemlos möglich. Wundert die das bei Quark eigentlich nicht, wenn man innerhalb von zwei Wochen die Software mind. 4 Mal aktiviert (aktivieren muß)?
Zurück zum Thema. Ich habe mir das jetzt nochmal in Ruhe angesehen. Auf einem Intel-Rechner ist mir folgendes aufgefallen:
Es fällt doch auf, daß alle NICHT-Intel-Programme von den verschwundenen PDF-Optionen nicht betroffen sind, also CS2, Word, Freehand und auch XPress 6.5.
Alle nativen Intel-Programme haben nach meiner Durchsicht ALLE die durchgestrichenen PDF-Optionen, also XPress 7, Textedit, iPhoto, usw.
Demnach wäre die Emulation von XPress 7 in Rosetta nur logisch. Leider hat es bei mir und bei Svengluepi überhaupt nicht funktioniert. Keine Ahnung warum.
In den englischsprachigen Foren berichten die Anwender über die identischen Probleme. Da haben wohl anscheinend auch einige schon die Vorabversion von Acrobat 8. Laut deren Aussage ist damit das Problem aber auch nicht behoben. Also das wundert mich dann doch.
Liegt es dann nicht am Acrobat an sich?
Ist es egal, ob der in Acrobat 7 nicht-nativ oder in Acrobat 8 nativ auf Intel läuft?
Liegt es dann tatsächlich am ausführenden Programmcode der entsprechenden Applikation?
Ich kann mir darauf irgendwie überhaupt keinen Reim machen. Das widerspricht sich ja auch teilweise. Der Adobe-PDF mit seinen Optionen ist doch im OS bzw. im Druckerdienstprogramm/CUPS verankert. Ich kann nur hoffen, daß Adobe das evtl. in der finalen Acrobat8-Version noch fixen kann.
Ratlosen Gruß