Hallo Oetter,
ich weis ja nicht, durch wieviele Tests du zu dem Ergebnis gekommen bist, aber es ist plausibel ;-)
Im einzelnen:
> In den Programmen als Druckerprofil: Euroscale coated, wohl
> mitgeliefert bei Acrobat.
Korrekt. Entspricht so gut das eben geht der alten Euroskala. (Da die nicht farbmetrisch spezifiziert war, kann es da auch keinen 'eindeutigen' Farbraum und damit auch nicht _ein_ Profil für dieses Verfahren geben.
> Als Monitorprofil: EFI RGB. Ein Monitorkalibrierungsset wird noch
> angeschafft...
Das macht nicht unbedingt soviel Sinn, aber es kann gut sein, dass das ein Profil aus der Verwandtschaft des sRGB ist, und damit dem entspricht was ein Monitor so landläufig auszugeben in der Lage ist.
In Sachen Workflow, so es denn damit automatisch auch den RGB Daten zugeordnet wird, ist es ok.
> Bei der Fiery (RIP): als Ausgabeprofil Fiery DC12 v3F; als
> zusätzliches CMYK-Profil EFI Euroscale; Monitorprofil EFI RGB.
Das DC12 v3F dürfte ein generisches Druckerprofil sein, das recht genau, das beschreibt, was die DC12 ausgibt.
Wenn man nun RGB Daten als EFI-RGB und CMYK Daten als Euroscale liefert und dann mittels Druckerprofil transformiert, sollte was brauchbares dabei rumkommen.
Was der EFI Druckdialog als 'zusätzliches CMYK Profil' eindeutscht, ist das was gemeinhin als Ausgabe Profil oder Output intent bezeichnet wird. Eben die Farben, die man mit dem Drucker zu erzielen gedenkt, bzw. das Druckverfahren, welches man nachzuahmen versucht.
> Welche Erfahrungen habt ihr gemacht bezüglich der
> Profileinstellungen?
Konkret keine, da ich weder ein EFI RIP noch einen XEROX Drucker habe.
MfG
Thomas