Dabei könnte sich nur sehr schnell ein nicht zu unterschätzendes Problem offenbaren. Nämlich das der Fontuntergruppen innerhalb der einzelnen PDF-Dateien. Wenn Acrobat 5 nämlich feststellt, dass in einer zweiten PDF-Datei die selbe Schrift auch als Untergruppe eingebettet ist, dann wird sich Acrobat mit einer entsprechenden Meldung strikt weigern diese zusammenzufügen! Das ist auch gut so, denn wir wissen nur zu gut welche unangenehmen Nebeneffekte es in der Vergangenheit mit sich brachte, wenn solche Dateien kombiniert wurden (z.B. fehlende oder vertauschte Schriftzeichen). Da man aber spätestens dann wenn man TrueType- oder OpenType-Fonts verwendet, Fontuntergruppen nicht vermeiden kann, ist dies vorallem für Windows-Anwender kritisch.
Aus diesem Grund stehen wir jeder Lösung die auf diesem Acrobat Grundmechanismus basiert recht kritisch gegenüber.
Es gibt allerdings eine extrem zuverlässige Methode der Kombination mehrerer Einzeldokumente. Diese setzt allerdings voraus, dass man Zugriff auf die PostScript- bzw. EPS-Dateien hat. Ich spreche vom "RunDirEx.ps" bzw. "RunFilEx.ps" Mechanismus. Mit Acrobat werden im Ordner "Xtras" (zu finden im Distiller Programmordner) zwei kleine PostScript-Dateien mit obigen Namen mitinstalliert. Diese erlauben ein Gesteuertes Zusammenführen mehrerer einzelnen PostScript-/EPS-Dateien zu einer mehrseitigen PDF-Datei. Dabei treten keine der unangenehmen Seiteneffekte der herkömmlichen Kombinierung in Acrobat auf. Die Dateien sind mit Kommentaren versehen und sollten deshalb selbserklärend sein. Einfach mit einem texteditor öffnen und mal einen Blick darauf werfen.
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Mit freundlichen Grüßen
Robert Zacherl