Um das Farbprofil in Adobe Acrobat Pro herauszufinden, musst du in die Druckproduktion eintauchen. Das wichtigste Werkzeug hierfür ist die Ausgabevorschau. Sobald du diese öffnest, siehst du im Hauptfenster unter „Simulationsprofil“ sofort den sogenannten Output Intent – also das Zielprofil, das für das gesamte Dokument hinterlegt wurde (zum Beispiel ISO Coated v2). Das gibt dir den ersten Hinweis darauf, wie die Datei für den Druck definiert ist.
Wenn du es jedoch ganz genau wissen willst und prüfen musst, ob einzelne Bilder im PDF aus der Reihe tanzen, reicht die globale Ansicht nicht aus. Schalte innerhalb der Ausgabevorschau im Dropdown-Menü „Anzeigen“ auf den Objekt-Inspektor um.
Wenn du nun mit dem Mauszeiger direkt auf ein Bild oder eine Grafik im Dokument klickst, listet dir Acrobat im unteren Bereich des Fensters alle technischen Details zu diesem spezifischen Element auf. Dort steht unter „Farbraum“ nicht nur, ob es sich um
CMYK oder RGB handelt, sondern es wird auch das konkret eingebettete ICC-Profil für dieses einzelne Objekt angezeigt. So entlarvst du sofort Bilder, die fälschlicherweise in sRGB oder ohne Profil eingebettet wurden.