Hallo zusammen,
Nun habe ich mir doch die Zeit genommen ;-)
macOS 26.x Tahoe ist eine Fehlgeburt !!! Selbst bei grundlegenden Bedienungen im Finder macht macOS 26.x Tahoe Probleme.
TextEdit benutze ich für Notizen und zum vorformulieren kurzer Texte. Wenn ich von einem Dokument eines anderen Programms (z.B. Safari) Text kopiere und an die letzte Cursorposition in TextEdit einfügen möchte, gelingt das nicht durch klicken in die Zeile des Cursors. Es gelingt erst, wenn man in den rechten Seitenrand (sofern aktiviert) klickt. Alternativ gelingt es auch wenn man in bereits vorhanden Text oberhalb der letzten Cursorposition klickt. Ein Klicken unterhalb der letzten Cursorposition oder in den unteren Seitenrand führt nicht zum Erfolg. Die Flächen zum Aktivieren der Datei sind einfach zu klein.
Manchmal gelingt das Aktivieren eines Programmes (bei mehreren gleichzeitig geöffneten Fenstern mehrerer Programme) nicht durch einmaliges Anklicken eines Programmfensters, sondern erst durch dreimaliges anklicken.
Über die Transparenz der neuen Systeme von macOS 26, iOS 26 und iPadOS wurde ja im Netz schon viel diskutiert. Besonders negativ fällt das bei iPhone und beim iPad auf. Aber auch macOS ist davon nicht verschont. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Einstellungen von Bildschirm-Helligkeit und Lautstärke wurden in macOS Sequoia noch über aufploppende Fenster mit graduierter Skala deutlich sichtbar realisiert. In macOS 26 Tahoe tauchen relativ kleine Fenster oben unter den betreffenden Menüleisten-Symbolen auf, die ich zunächst gar nicht wahrgenommen habe, weil sich diese Fenster (je nach Bildschirm-Hintergrund) oft schwer vom Hintergrund abheben. Solche Verschlimmerungen sind einfach kontraproduktiv. Apple sollte seine Zeit nicht mit solchen Dingen Verschwenden und sich lieber darauf konzentrieren eine funktionierende „Siri“ und „KI“ zu verwirklichen.
… und ja, ich habe in den Systemeinstellungen unter „Erscheinungsbild“ schon „Eingefärbt“ aktiviert.
Bei der letzten WWDC Entwicklerkonferenz am 09.06.2025 als macOS 26 Tahoe vorgestellt wurde, konnte man Bilder sehen wo in einem ganzen Saal Equipment in Form von Leuchttischen, farbigen Folien, farbiges Plexiglas, Messtechnik etc. Transparenzen untersucht wurden.
Immerhin konnte man in macOS, iOS und iPadOS nach zahlreichen negativen Eingaben der User den Transparenzeffekt durch Systemeinstellungen mildern. Vollständiges Deaktivieren wäre die bessere Option gewesen.
Die sinnentleerten Transparenzen des „Liquid Design“ von iOs und iPadOS erschweren häufig die schnelle Erkennbarkeit. Transparenzen sollten sparsam eingesetzt werden. Jeder Gestalter, der sein Handwerk gelernt hat, sollte das eigentlich wissen.
Was sollen die abgerundeten Ecken der Fenster von Finder und Programmen bringen, außer dass sich diese nun schlechter an den Ecken in der Größe verändern lassen ? Auch hier wurde im Netz viel diskutiert.
Immerhin gab es in der Design-Abteilung von Apple eine Neubesetzung. Hoffentlich werden diese Verschlimmbesserung wieder zurückgenommen oder sich abschalten lassen.
Zahlreiche Finder-Ordner unter Tahoe, die mit farbigen Tags gekennzeichnet wurden, zeigen nur noch am rechten Rand der Spalte ein farbiges Bullet, nicht jedoch das eingefärbte Icon des Ordners. Um das zu korrigieren muss man dem betreffenden Ordner erst eine andere Farbe zuweisen, um dann in einem zweiten Schritt die ursprüngliche Farbe zuzuweisen. Seit wann das Problem auftrat kann ich nicht sagen.
Außerdem zeigen zahlreiche Finder-Ordner, unter Tahoe die ursprünglich mit der Farbe „Grün“ getaggt wurden, nun die Farbe „Grau“. Auch hier kann ich nicht sagen, seit wann das auftrat.
Am meisten hat mich unter Tahoe Folgendes genervt: In der Spaltendarstellung des Finder habe ich normalerweise in den Systemeinstellungen unter „Erscheinungsbild > Rollbalken einblenden“ die Option „Immer“ aktiviert.
Noch bis macOS 26.2 war es unmöglich die Spaltenbreite in einem Finder-Fenster bei permanent aktivierten Scrollbalken zu verändern, weil die Anfasser (zwei senkrechte Striche) durch den Scrollbalken verdeckt waren und sich dadurch nicht bedienen ließen. Wie kann man ein macOS, von dem es ja Beta-Versionen gab, und ein solches Problem im Finder besteht, auf die User loslassen ?
In macOS 26.3 wurde immerhin das Verhalten der Spaltendarstellung verbessert. Auch bei permanent aktivierten Scrollbalken lassen sich nun die Anfasser (zwei senkrechte Striche) zum verändern der Spaltenbreite bedienen und werden nicht mehr durch den Scrollbalken verdeckt. Es bleibt jedoch immer noch ein Problem, dass beim Verstellen aller Spaltenbreiten (mit gedrückter Wahltaste) die Spaltendarstellung horizontal „verspringt“.
Seit dem Update auf macOS 26.3 Tahoe werden in der Seitenleiste des Finder die externen Festplatten (incl. dem TimeMachine-Laufwerk) mit dem Icon der Creative Cloud.app angezeigt. Auf dem Desktop erscheinen die externen Festplatten mit ihrem korrekten Icon. Der Spuk lässt sich durch einen Neustart des Finder beheben - bis zum nächsten Neustart des Rechners.
Diese Aufstellung lässt sich vermutlich noch erheblich erweitern.
Hoffentlich wird macOS 27 wieder besser.
Viele Grüße Peter