Das mit dem „Text in Pfade umwandeln“ ist eine sehr gängige Sache, gerade wenn du Dateien druckfertig machen oder weitergeben willst, ohne dich auf die installierten Schriften beim Empfänger verlassen zu müssen.
In Illustrator ist das super einfach:
Du markierst den gewünschten Text mit dem Auswahlwerkzeug (V, nicht das Textwerkzeug!) und gehst dann im Menü auf „Schrift“ → „In Pfade umwandeln“ (Englisch: Type → Create Outlines). Alternativ kannst du auch einfach Strg+Shift+O (Windows) oder Cmd+Shift+O (Mac) drücken.
Der Text ist danach nicht mehr editierbar – er wird zu einem Vektorobjekt, das du wie jede andere Form behandeln kannst.
In InDesign geht es ähnlich, aber mit ein paar Besonderheiten:
Du musst zuerst den Textrahmen auswählen (wieder mit dem Auswahlwerkzeug, nicht im Textbearbeitungsmodus). Dann gehst du auf „Schrift“ → „In Pfade umwandeln“ oder benutzt den gleichen Shortcut wie in Illustrator (Strg/Cmd + Shift + O).
Wichtig: InDesign wandelt den kompletten Rahmeninhalt um – also lieber vorher eine Sicherheitskopie machen, falls du den Text später noch brauchst. Und achte darauf, dass Transparenzen, Effekte oder Ligaturen manchmal leicht anders dargestellt werden können.
Noch ein Hinweis:
Wenn du später PDFs exportierst (z. B. für den Druck), brauchst du den Text nicht zwingend in Pfade umzuwandeln – ein korrekt eingebetteter Font reicht oft auch. Aber für Logos oder externe Weitergabe ist das Umwandeln in Pfade eine gute Lösung.
Hoffe, das hilft dir weiter!