Hallo Peter,
Antwort auf: Hast Du ein InDesign-Dokument, in dem Du bereits die Adobe Athelas verwendet hast ? Nach meiner Logik müsste sich dann die Adobe Athelas installieren lassen.
Das ist ja ein Ding, daß ein (altes) Dokument als Schlüssel zur Weiterverwendung eines ansonsten nicht mehr betriebsbereiten Fonts dient.
Es könnte sich also lohnen, eine Börse mit alten Dokumenten einzurichten, damit man den Schlüssel bei Bedarf weiterreichen kann.
Den Umbruch des Buchs habe ich auf der Basis von bereitgestellten Fremddaten (InDesign CC 2021 oder 2022) erstellt. Dort wurde die Athelas Regular als Grundschrift verwendet, begleitet von zwei weiteren Schnitten, Italic und Bold.
Nach Lieferung der offenen Daten bemängelte der Kunde, dass ein bei ihm nicht verfügbares Plugin in meinen Dokumenten Spuren hinterlassen habe, die zu beseitigen wären.
Dies ist mir über einen ICML-Export und Neuerstellung der INDDs aus den ICMLs gelungen. Aber möglicherweise wurde damit auch die Verbindung zu Athelas gekappt ...
Zwischen den Korrekturläufen fand dann auch der Wechsel zu MacOS Sonoma statt.
Bei Adobe scheint die Athelas als Problemkind bekannt zu sein. Es gibt zumindest einige Diskussionen dazu:
Adobe Community: Suche nach »Athelas«.
Unter anderem wird dort auf eine Lösung über die Installation der Athelas Arabic-Familie verwiesen.
Leider hat diese keinen Italic-Schnitt und der Glyphenvorrat enthält einzelne Zeichen der normalen Athelas nicht.