Hallo Jens,
tatsächlich berichten immer mehr Benutzer unter Windows 11 mit Acrobat Version 22.0 von einem Problem: Sobald das Preflight-Panel geöffnet wird, erscheint die Fehlermeldung „Preflight Error: Unable to load user preferences“ oder in der deutschen Version "Die benutzerspezifischen Voreinstellungen konnten nicht kopiert werden". Ein Lösungsversuch, der häufig genannt wird – das Umbenennen oder Entfernen des Ordners „Preflight Acrobat Continuous“ – behebt das Problem nicht zuverlässig.
Adobe-Mitarbeiter Amal weist darauf hin, dass das Engineering-Team noch an einer dauerhaften Lösung arbeitet. Als temporäre Maßnahme kann man versuchen, den Sandbox-Modus in Acrobat zu deaktivieren (unter Einstellungen -> Sicherheit (Erweitert) -> Geschützten Modus beim Start aktivieren). Anschließend empfiehlt es sich, die Preflight-Präferenzen unter %APPDATA%\Adobe\Acrobat\Preflight Acrobat Continuous zu entfernen, um frische Profile und Bibliotheken zu erzeugen. Wichtig: Vor dem Löschen sollte eine Sicherung des Ordners erstellt werden, da eigene Profile sonst verloren gehen könnten.
Einige Anwender berichten, dass das Kopieren des Ordners „Preflight Acrobat Continuous“ von einem älteren Computer vorübergehend hilft. Diese Lösung ist allerdings instabil: Sie funktioniert manchmal nur einmal, und der Fehler tritt erneut auf. Andere Nutzer konnten den Fehler beheben, indem sie den geschützten Modus deaktivierten oder Acrobat mit „Als Administrator ausführen“ starteten.
Die Community meldet, dass das Problem auch Monate später weiterhin besteht. Betroffene berichten von Preflight-Fehlern auf mehreren Computern unter Windows 11, während Windows-10-Systeme noch korrekt funktionieren. Adobe selbst hat bislang kein dauerhaftes Update zur Behebung bereitgestellt.
Für Anwender, die Preflight dringend benötigen, bleibt vorerst nur, die genannten Workarounds auszuprobieren: Sandbox deaktivieren, Preflight-Ordner sichern und löschen, eventuell ältere Profile verwenden oder Acrobat als Administrator starten. Viele Nutzer bestätigen, dass diese Maßnahmen zumindest temporär Abhilfe schaffen.
Die Diskussion zeigt auch, dass das Problem inzwischen seit über einem Jahr existiert, was bei vielen Anwendern für Frust sorgt. Adobe versichert, dass die Behebung in einem der nächsten Updates erfolgen soll, ein genaues Datum gibt es jedoch noch nicht.
Gruss
Stephan