Servus,
Antwort auf: Finder-Etiketten bzw. Tags sind bei den Mac-Usern auch sehr beliebt. Wenn das nicht mehr funktioniert, verspürt man recht schnell Gegenwind. In einem gemischten Netzwerk sehen die Windows-User immer die .ds_store, was nicht wirklich störend ist, aber dann neu wäre bei einem Umstieg.
Die Etiketten funktionieren auf einem SMB Share auch noch (zumindest bei einem Quick & Dirty Check) aber da hatte ich jetzt auch weniger Bedenken, da das ja auch mit ExtremeZ-IP schon auf einem NTFS Volume abgelegt werden musste. Damit das übers Netzwerk erhalten bleibt, muss Apple ja in ihrer SMB Implementierung schon dafür sorgen. Die .ds_store Datei sollte auch auf einem SMB Share eine versteckte Datei sein. Damit das so ist, muss der Client entsprechend konfiguriert sein.
Antwort auf: Wenn man nur noch Opentype-Fonts hat, erleichtert das einen Umstieg. Man sollte mal die vorhandenen Daten hinsichtlich der Dateinamen überprüfen, ob ein Umstieg möglich wäre. Nichts ist ärgerlicher, als das nach einem Umstieg plötzlich in InDesign sämtliche Dateiverknüpfungen nicht mehr vorhanden sind, weil sich der Fileserver und damit irgendwelche Dateinamen geändert haben.
Am Postscript Schriften ausmisten sind wir zZ eh stark dran, da der Support von Adobe ja auch eingestellt wird. Was die Verknüpfungen betrifft muss man schauen, ich habe jetzt keine Ahnung wie InDesign das ablegt. Sicherlich ein absoluter Pfad aber ob das Präfix eine Rolle spielt, keine Ahnung...
Antwort auf: AFP hat immer noch seine Berechtigung meine ich, da es gegenüber SMB doch immense Vorteile hat für Mac-User. Wenn es aber plötzlich nicht richtig funktioniert wie von dir beschrieben oder wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend sind, dann kann man SMB probieren. Dann würde ich aber eine Testphase vorher vorschlagen.
Ja, AFP hat immer und gut funktioniert und ExtremeZ-IP ist ein richtig gutes Produkt aber zZ hagelt es eine Preiserhöhung nach der anderen und das in unvorstellbaren Mengen. Wir haben einen fünfjährigen Abschreibungszyklus als Berechnungsgrundlage und da haben sich die Preiserhöhungen zu einem hohen fünfstelligen Betrag summiert und irgendwie haben wir nicht die Eier, das so auch an unsere Kunden weiterzugeben. Die machen das ja auch. Der Papiereinkauf ist mittlerweile eine Katastrophe. Wir sind kurz davor Schmiergelder bezahlen zu müssen, damit wir überhaupt welches bekommen.
Was ExtremeZ-IP betrifft haben wir jetzt mal ein Abo für ein Jahr gekauft. So Hals über Kopf und ohne längere Evaluierungsphase kann ich so eine zentrale Komponente jetzt auch nicht austauschen. Damit bleibt uns ausreichend Zeit uns eine andere Strategie zu überlegen und wenn es nicht klappt, sind die 1.800.- Euro im Jahr jetzt auch nicht existenzbedrohend. Da haben wir schon ganz andere Dinge schlucken müssen in den letzten Jahren. Ich hoffe halt jetzt, dass zumindest damit die aktuellen Probleme mit den unerklärlichen Aktualisierungen der Verknüpfungen auch behoben sind. Wenn nicht, habe ich das Fass ganz umsonst aufgemacht... ;-)
Bye Tom