Antwort auf: in der Ausgabevorschau von Acrobat Pro werden alle Inhalte (PSD-Bilder, Vektorgrafiken, Text) unter Nicht-DeviceCMYK angezeigt, jedoch bleibt unter DeviceCMYK alles ausgespart. Eigentlich sollte es doch genau umgekehrt sein?
Das ist wirklich ungünstig, deshalb, weil mit profilierten Objekten bei späterer Verarbeitung immer noch etwas geschehen kann (nicht zwangsläufig muß...), wenn unnütze (wenn es sich um dieselben handelt wie dem OutputIntent einer pdf/x-Datei...) Quellprofile enthalten sind.
Abhilfe in Deinem Fall: Exportiere ein PDF/x-1, das ist sowieso das, was die Druckerei lieber haben will. Ein gültiges x-1 ist gleichzeitig immer auch ein gültiges x-3-PDF, aber hier würden beim Export mit
Konvertieren(Werte erhalten) keine Quellprofile mit eingebettet.
Wenn die wirklich ein x-3 anfordern, dann brauchst Du streng genommen auch nicht zu konvertieren beim Export, wenn und solange Du beispielsweise mit quellprofilierten RGB-Daten layoutest, wie Du ja schreibst, dann müssen diese möglicherweise unterschiedlichen RGB-Profile ja in der x-3-Datei enthalten sein, damit der Dienstleister/bzw dessen software weiß, von wo aus in den Output-Intent (der wäre in Deinem Beispiel dann FOGRA39, den die anfordern) - konvertiert werden soll. Aber bei einer Druckerei, die heute noch x-3 anfordert, würde ich mich auf korrekte Weiterverarbeitung nicht verlassen wollen, ich würde lieber die Druckerei, die so etwas anfordert abschaffen wollen, als überflüssige Quellprofile... ;-)
Noch mal zum Verständnis: Die wollen einen OI (= OutputIntent) FOGRA39 als Hinweis/Bestätigung, das alles unprofilierte dafür bereits gedacht/separiert ist und abweichend davon profiliertes noch dahin konvertiert werden soll, wenn auf gestrichenem Papier im Bogenoffset gedruckt werden soll. Ein OI ist quasi eine Notiz im PDF und nicht zu verwechseln mit notwendigen oder unnützen Quellprofilen im standardisierten PDF.
(Bei x-1 und x-3 erlauben beide Standards keine Transparenzen mehr - die sollen beim Export verflacht werden, in einem x-4 können native Transparenzen verbleiben, aber auch heute kann nicht jedes zur Belichtung benötigte RIP Transparenzen in jedem Fall korrekt verarbeiten, deshalb wollen die ein x-3, obwohl sie eigentlich ein x-1 wollen, das aber selber noch nicht verstanden haben, weil das alles so kompliziert ist... ;-))
Antwort auf: (Die Erläuterung hierzu ist: Objekte verwenden ICC-basiertes CMYK. Dies kann zu unvorhersehbaren Farbveränderungen führen, wenn die PDF-Datei konvertiert oder ausgegeben wird. Sie können die ICC-Profile mit einer Korrektur entfernen.)
Müssen diese Profile entfernt werden? Die Druckerei wünscht ein PDF/X-3 mit dem Profil Coated FOGRA39.
siehe oben, wenn nun überflüssige Quellprofile enthalten sind (CMYK-Objekte mit identischem Quellprofil und Output-Intent, dann
kann es im späteren workflow der Druckerei zu ungewollten Konvertierungen kommen,
muß aber nicht, deshalb der Ratschlag im Preflight, diese zu entfernen...)
Habe ich helfen können?
Wenn nicht frag ruhig nach,
Gruß,
Ulrich