Antwort auf:
Wenn man für einen 8 bittigen Pixel (je Kanal), nur 5auf 5 FM Dots verwendet, kann man unmöglich mehr als 26 Tonwertstufen reproduzieren: Alle Dots aus = Punktfrei, 1 Dot von 25, 2 von 25, 3 von 25, ...24 von 25 und alle 25 an = Vollton.
Das scheint mir nicht ganz Praxistauglich zu sein.
Ich glaube Du hast da einen Denkfehler, weil Du jetzt das Bildpixel durch 5 teilst, Du musst es aber natürlich nach wie vor (mindestens?) durch 16 teilen können um auf die notwendige Belichterdotgröße zu kommen:
Ich hatte schon weiter oben versucht selber auszurechnen was benötigt wird an "Massen": das Bildpixel ist bei 150
ppi 0,17 mm
(inch zu cm: 150/2,54 = 59;
cm zu mm: 59/10= 5,9;
davon der Kehrwert: 1/5,9=0,17mm,
also groß genug um dort 16 Belichterdots in der Größe 0,01 (entspricht 2540 dpi) unterzubringen. Diese brauche ich um mit 16 x 16 auf 256 zu kommen.
Jetzt kommt noch der FM-"Punkt" ins Spiel, der ist immer -
(in diesem Beispiel, es gibt auch 30my FM) - 20my also 0,02 mm klein und wird aus 2x2 Belichterdots geschrieben, die jeweils 0,01 mm groß sind.
Ich brauche jetzt aber nur einen einzigen 0,01 x 0,01 mm kleinen Belichterdot da dran zu kleben um die nächste Tonwertstufe zu schreiben, bei FM bin ich ja keinem Gitter-Raster mehr unterworfen wie bei AM. So einfach ist es natürlich nicht, aber:
Bei FM liegen diese 0,02 x 0,02 kleinen FM-"dots" (die jeweils aus 4 Belichterdots bestehen) je nach Tonwert entweder Distanz X voneinander entfernt oder aber zufällig so oft nebeneinander angehäuft, daß dann nur noch ein paar "Löcher" bleiben bei 99% K. Denn das FM-Prinzip beruht ja auf unterschiedlicher Mengenverteilung gleich großer "Raster"-Punkte.
Die Tonwerterzeugung für eine Bildpixelgröße erfolgt also nicht einer 16 x 16 Matrix sondern irgendeiner Formel die 20my Rasterpunkte aus vier Belichterdots bestehend entsprechend dem Tonwert des abzubildenden Bildpixels so oft "zufällig" über eine Fläche verteilt, daß immer mindestens einer stehen bleibt oder ein Loch von einem solchen, Oder aber es werden um auf den erforderlichenTonwert zu kommen einfach welche teilweise übereinander geschoben.
Vielleicht ist die "ideale" Bildpixelgrösse für FM einer gedachten Hilfsmatrix unterworfen, die aus 18 x 18 Belichterdots besteht, damit immer 2 neben und übereinander geschrieben werden können aber in dieser Fläche nur 1x für den niedrigsten Tonwert und einmal offen bleibt für den höchsten, die Tonwerte 2-255 unterscheiden sich dann durch entsprechende Anhäufung?
Jedenfalls braucht´s keine gedachte Matrix (gedacht, weil eine solche ja nicht zur Anwendung kommt) von 16 x 16 x 0,02 großen Rasterpunkten.
Da der FM-"Raster"-Punkt, der gedruckt wird eben nur 20 my, also 0,02 mm klein ist und nicht wie beim 60iger Raster-Vollton dann ein Quadrat von 0,17 mm, ist die Ziel-"Einheit" (beim 60iger Am die Rasterpunktgröße/Linienbreite) hier längst klein genug, daß sogar das Nyquist-Shannon-Theorem der doppelten Signalübertragung hier immer noch bestens funktionieren kann auch mit Auflösung deutlich unter 150 ppi.
Für die 256 Tonwerte sind bei FM (wie ich sie heute "kenne") technisch keine 300 ppi vonnöten für 256 Graustufen, die Grenze bestimmt, wo das Auge aussteigt.
Und: Macht FM Sinn bei bildrauschenden Motiven, werden die nun besser in hoher Auflösung vorliegend?
Ich denke eher, daß das da kontraproduktiv ist...
Gruß,
Ulrich