Hallo Peter,
Antwort auf: Bitte öffnen Sie, während das fragliche Dokument geöffnet ist, den Dialog "Voreinstellungen – Wörterbuch" von InDesign. Wählen Sie hier für "Rechtschreibung" und "Silbentrennung" "Proximity" aus, bestätigen Sie mit "OK" und speichern Sie das Dokument. Jetzt wird die Rechtschreibprüfung und Silbentrennung für das Dokument wieder von der Standardkomponente von InDesign durchgeführt.
Das klingt vielversprechend und plausibel zugleich.
Vielen Dank für Deinen Hinweis.
Allerdings verwende ich das Duden-Plugin schon längere Zeit nicht mehr aktiv, sondern für alle deutschen Sprachvarianten (außer Österreich, was Duden explizit bot, von mir aber nie genutzt wurde) die Plugins eines anderen Anbieters (InDihyph und seit etwa einem Jahr auch InDitect).
Duden war bei mir also bereits vor der Deinstallation des Plugins nicht mehr als Anbieter für die Silbentrennung und Rechtschreibprüfung in allen dt. Sprachen (bis auf Österreichisch) voreingestellt. Auch der Duden-Setzer wird in den Dokumenten nicht verwendet.
Gestern hatte ich mich dieser Einstellungen nochmals mehrfach versichert.
Die alten Dokumente behalten die Duden-Information dennoch eingeimpft mit folgenden Konsequenzen:
1. beim Öffnen weist eine Fehlermeldung auf ein fehlendes Plugin DPF.InDesignPlugin hin;
2. beim ersten Speichern nach dem Öffnen erscheint der "Speichern unter"-Dialog und die originale Datei muss überschrieben werden (oder ein neuer Name gewählt);
3. die Buchfunktionen Drucken und Exportieren (und andere wie Nummerierung aktualisieren) sind mit Hinweis auf eine fehlendes Plugin blockiert.
Es sieht fast so aus, als müsste ich, um diese Störungen und Blockaden wg. dem fehlenden Duden-Plugin zu beseitigen, die Duden-Rechtschreibprüfung wieder installieren, um wenigstens an meinem Arbeitsplatz wieder Ruhe zu bekommen.
Freilich werden dann aber auch alle neuen Dokumente mit dem Plugin geimpft und ich muss Duden nur zu dem Zweck der Unterdrückung der Störung installiert lassen.
Soll ich während einer Übergangszeit von einem halben bis Dreiviertel Jahr, bis auch das letzte mit dem Duden-Plugin geimpfte Dokument im Druck ist, mit den o.g. Einschränkungen leben lernen, um danach frei zu sein? Oder soll ich Duden weiterhin als Leiche mit herumschleppen?
Das ist alles etwas unbefriedigend.
Die Alternative, alle momentan sich in Bearbeitung befindlichen InDesign-Dateien über den IDML-Export von der Plugin-Information zu befreien, ist mir zu riskant.
Ich werde versuchen, über eine Anfrage beim Support von Duden eine Lösung zu finden.