in Indesign als Vektorobjekt wird ohne Transparenz nicht indiziert (weil nicht verflacht wird), in Photoshop ein Verlauf als Bild gespeichert in Indesign platziert wird dann auch ohne Transparenz indiziert. Smoothshading beinhaltet doch nicht per se Transparenz oder?
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wieso hat ein Schatten 188 Stufen?
reiner Zufall, wahrscheinlich abhängig von der "Breite" der weichen Kante.
Falls Du es wirklich noch wissen willst ;-) hier der download-link der Testdaten:
https://dl.dropbox.com/u/21662167/Test%20Index%20Ordner.zip
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aha, jetzt weiß ich auch, wo du gerade gedanklich steckst. Bei einer Transparenzreduzierung. Wer macht denn noch so etwas ;-)
ich, beinahe täglich... ;-)
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wenn ich jetzt mal das weite Spielfeld der Transparenzreduzierung ausklammere
An genau dieser Stelle hatte ich mich aber anfangs in diesen Thread "verkrallt" ;-)
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ah, jetzt, ja. Frage: Interessiert dich das wirklich?
In der Regel auch nicht, aber schon dann einmal, wenn ich gezwungen bin, wenigstens zu versuchen, bestimmte Vorgänge/Absonderklichkeiten nachzuvollziehen. Es gibt hin und wieder Situationen, da stehen "Müssen", "Können", "Wollen" und "Sollen" nicht immer im selben Regal parat...
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Antwort auf: Sind noch andere Automatismen ausser Schlagschatten-Transparenzreduzierung bekannt, die den Modus "Indexed" im PDF hervorrufen, ohne daß das bewusst erzeugt wird, wie z. B. durch Änderung/Editieren von Disteller-Settings?
Ja, alles was mit weniger 256 Farben auskommt wird indexed, wenn grundsätzlich erlaubt.
Ich bin jetzt beim indesign-PDF-Export: (CMYK-) Verläufe (platziertes Photoshop-Bild) wohl ja, ein "normales" Bild, das mit lächerlichen 3-4 Indexeinträgen auskommen würde aber nicht. Auch nicht aus Photoshop heraus als PDF/x-1 gespeichert.
Antwort auf: Das hat m.E. etwas damit zu tun, ob Bilddaten angepackt werden oder nicht. Die Transparenzen entstehen ja erst beim Export oder beim distillen.
Du meintest bestimmt Transparenzverflachung entsteht erst beim Export + Distillen?
Antwort auf: Bilder die vorher schon im Bereich des indizierbaren liegen aber weder wegen Interpolation, noch wegen Transparenzverflachung, noch wegen Farbkonvertierungen angerührt werden, verbleiben.
Nicht-transparente und nicht-Verlaufs-Bilder werden bei Farbkonvertierungen auch nicht indiziert (wie mein Test ergab), lediglich bei Transparenzverflachung. Erstaunlicherweise auch bei CMYK-Quellen. Erstaunlich deshalb, weil ich in Photoshop
CMYK ja gar nicht indizieren kann ;-)
Antwort auf: Ausserdem könnte es noch eine Schwelle geben die unterhalb von 256 Graustufen liegt, denn wenn nur wenige Pixel vorhanden sind, diese aber den 256er Vorrat nahezu komplett erschöpfen, kann indexed auch kontraproduktiv sein, weil ja extra ne Tabelle vorgehalten werden muss.
hinsichtlich Dateigröße ist das eine plausible Erklärung. (Ich habe mit Bildern getestet, die mit 3-4 Einträgen auskommen würden und eben dennoch nicht indiziert werden beim Export.) Es ist wahrscheinlich so, daß bei einem ("automatisierten") Export nicht erst verglichen und dann entschieden wird, ob nun indiziert werden soll oder nicht und "globales" indizieren von allen farbigen (Bild-) Objekten ist natürlich auch nicht erwünscht ;-)
Mir scheint es, als ob - jedenfalls beim Export aus Indesign - lediglich bestimmte (einkanalige) Verläufe oder eben - frei stehende - Schattierungen bei Verflachung automatisch indiziert werden beim Export. Daher wollte ich wissen (hatte ich danach gefragt) ob anderen noch andere Ursachen bekannt sind. Mir gelingt es ja nicht einmal ein indiziertes Photoshop-Bild ohne Transparenz aus Indesign als Indexed-Modus in ein PDF zu exportieren (jedenfalls nicht PDF/x-standardisiert).
Gruß,
Ulrich