Antwort auf: Hallo,
der Unterschied zwischen automatischer Umwandlung im Workflow und manueller in Photoshop ist einfach der, dass ich das Ergebnis am Schirm sehe und gegebenenfalls korrigieren kann. In jedem guten Photoshop-Tutorial wird ausführlich behandelt, was man tun kann, um Zeichnungsverluste (z.B. bei der berühmten Mohnblume) zu vermeiden. Die visuelle Wahrnehmung ein und der selben Farbe in ihrem jeweiligen Umfeld ist unterschiedlich und bei der Transformation von
RGB in CMYK nicht immer gleich zu behandeln, insbesondere, wenn sie weit außerhalb des Zielfarbraums liegt.
Markus Keller
Photoshop verwendet die selbe Engine wie InDesign. Wenn ein Bild in Photoshop umgewandelt wird, wird bei den gleichen Einstellungen das selbe ergebnis sein, wenn ich das Bild in InDesign beim PDF-Export oder beim Druck aus Photoshop konvertiere. In Photoshop kann die Proofansicht zur prüfung, sogar der einzelnen Platten herangezogen werden. Wenn das Bild in CMYK konvertiert wurde, dann wird wiederum nur eine RGB-Ansicht am Bildschirm durch Rückkonvertierung simuliert, als Du hast keinen VOrteil, wenn Du Deine Daten in Ps konvertierst. Ausnahmen abgesehen, wo ein bestimmter CMYK-Wert notwendig ist. Aber durch die Konvertierung bereits in Ps machst Du Dir zuviel Arbeit und beschränkst Dich auf einen einzige Aussgabefarbraum und verhinderst auch ein qualitativ hochwertiges Publizieren parallel zu Print auf Online. Diese Arbeitsweise sollte eigentlich längst überwunden sein.