Das ist wieder so ein penetranter Versuch (wie bei den Tintenherstellern), schnelles Geld zu machen. Gerade Trommeln unterliegen je nach Tonerverbrauch (ich meine insbesonders Flächen) einer Abnutzung. Diese wird einerseits durch den Bedruckstoff (raue Oberfläche), als auch durch den Mixverbrauch erzeugt. Der Mix, der die Aufgabe hat, den Toner zu binden und an die aufgeladenenTrommelflächen zu übertragen, erschöpft sich mit der Zeit. Es kommt zu Spots. Diese widerum sind einfach metallische Mixpartikel, die sich aus dem magnetischen Verbund lösen und auf die Trommel prallen. Sie können dann zwischen Bedruckstoff und Trommel mitgeschliffen werden, oder landen in der Reinigungseinheit. Solche Partikel nutzen ebenfalls die Trommel ab. Schleifspuren sind auf der Trommel deutlich zu sehen. Wenn Streifen auftreten, die nicht auf der Trommel sichtbar sind, liegt es an einer Verschmutzung am Koronasieb, oder an einem korrodiertem Draht. Oft ist nur Toner an der Trommel festgebacken (immer an der gleichen Stelle wird ein Farbfleck mitgedruckt) und lässt sich mit Isopropanol und einem weichen Tuch leicht entfernen.
Womit ich weitschweifig nur sagen wollte, dass eine Abnutzung der Trommel sich optisch manifestiert und nicht aufgrund finanzmotivierter Schätzwerte des Herstellers.
Gruß
Frank