Hallo Christoph,
zudem zeichnet sich die Schweizer Typografie (die noch bis heute gehegt und gepflegt wird) durch eine sehr reduzierte Formensprache und streng geometrische oder rechtwinklige Layouts aus, zudem stammen viele Schriften, die heute angewendet werden, aus dieser Gestaltungsrichtung: Helvetica (von Max Miedinger), Frutiger/Univers, etc. (Adrian Frutiger) u.v.a. Der sogenannte "Schweizer Winkel" ist wohl das prägnanteste Beispiel: Hier stoßen entweder im Layout zwei Textzeilen im rechten Winkel aufeinander oder eine grafische Form bildet den Winkel. Das ganze ist dann gelegentlich um 5-15 Grad gedreht.
Irre ist, dass sich so ein Gestaltungselement mittlerweile über 50 Jahre gehalten hat!
Weiss eigentlich jemand, wer den zuerst erdacht hat?
herzliche Grüße,
Christoph Grüder