Antwort auf: Übrigens steht und stand der Kunde schon vor dem Datenbankgehabe im Zentrum und sowieso; zur Zeit werden solchartige «Grossprojekte» erst mal schubladisiert – Stichwort Wirtschaftskrise.
Nicht ganz … es gibt auch noch Firmen (unsere zum Beispiel) die genau jetzt ein solches Grossprojekt gestartet hat, am Laufen hält und ausbaut.
Doch ganz von der Hand zu weisen ist es nicht: Kann ein Kunde datenbankgestützt publizieren, wird er nach gewisser Zeit einen Mangel im Know-how seiner Mitarbeiter bemerken. Und diesen Mangel kann der gewiefte Kunde sicher dadurch decken, dass er bei einem Fachbetrieb einen bis mehrere Fachleute abwirbt. In einem Fall ist das bei uns tatsächlich so geschehen.
Die fehlende Wertschöpfung lag/liegt zum grossen Teil darin, dass eben Druckereien in der Vorstufe ein notwendiges Übel sahen/sehen. Was da an Aufwand dem Kunden NICHT verrechnet wird, geht auf keine Kuhhaut. Man muss halt von Anfang an klar dem Kunden kommunizieren, was im Preis inbegriffen ist und was nicht. Und welche Mehrkosten auf ihn zukommen (Stichwort Autorkorrekturen usw.).
Und was vom nicht Inbegriffenen der Kunde selber machen kann, so er kann und/oder will.