Ja, es hat nicht nur ästhetische sondern auch sprachliche Gründe. Im ersten Fall ist das Zitat ja ein Satzteil in einem deutschen Satz (in diesem Fall eine Beifügung). Wenn ein Satzteil ein ganzer (Neben)satz oder eine Phrase ist, dann kennzeichnet man das durch Satzzeichen. Bei einem Nebensatz (wie einem Subjektsatz) ist es ein Komma, bei einer solchen Phrase sind es Anführungsstriche. Es handelt sich also nicht wirklich um ein Zitat, aber auch wenn das der Fall ist (Im x-ten Band läßt er Sherlock Homes sagen, "that was no by accident but by design, dear Watson"), dann sind es dennoch deutsche Satzzeichen, weil es insgesamt ein deutscher Satz ist.
Im zweiten Fall beginnt man ja gewöhnlich einen neuen Absatz, und die Sprache dieses Absatzes ist nicht Deutsch sondern Englisch. Hier gelten also die englischen Schreibregeln. Die Anführungszeichen müssen also englisch sein. Bei anderen Dingen kann man aber ästetisch eindeutschten, zB beim Gedankenstrich statt eines Geviertstrichs einen Halbgeviertstrich mit Abstand nehmen und beim Einrücken nur um ein Geviert.
Die typographische Konvention ist also nicht nur zufällig.
Gruß, Daniel
PS: Bei Französisch sollte man alle französischen "Regeln" verwerfen :)