Hallo Marathon,
ja wenn das so ist...
Antwort auf: Wir sind eine gewerbliche Schule und bilden Mediengestalter und Industriemeister Druck aus. Im Rahmen des Unterrichts soll das Thema PSO und Proof auch praktisch umgesetzt und vertieft werden.
Hmm, wenn es um die praktische Umsetzung des ICC Colormanagements geht, ist GMG evtl. (obwohl oder gerade weil es die Pfade des ICCs verlässt), nicht unbedingt erste Wahl.
Zum einen ist es eben eine Propietäre, wenngleich auch m.E. die beste, Proofsoftware, zum anderen ist der Korrekte Umgang und die komplette Prooferanpassung ein Prozess der einem geübten einen Tag abverlangt. Wie sich das im Unterricht umsetzen lässt ist fraglich.
Da wäre evtl. eine auf ICC Mitteln, sprich Profilen, basierende Lösung für das Verständnis und die schnellere Umsetzung des Anpassungsprozesses vll. die bessere Lösung.
Antwort auf: Bislang haben wir den Sherpa 24m von Agfa im Einsatz. Leider erreichen wir damit die Vorgaben des Medienstandards nicht und auch die Wiedergabe von PDFs ist nicht fehlerfrei. Und die Bedienung der Software ist ziemlich umständlich.
Nuja, die Erzielung des PSO dürfte mit der Epson 4800/GMG Kombination kein Problem sein.
Wenngleich die Software eben auch nicht trivial ist. Vor allem das Procedere der vorausgehenden Druckerlinearisierung auf sinnvolle Tintenmengen und Reserven für spätere Alterungseinbussen der Hardware, die dabei abfallenden Gamutdateien für Sonderfarbanpassungen und die erst anschliessend einsetzende, 4-dimensionale, iterative Vermessung, hats in sich.
Wenn für das Thema nur ne Doppelstunde zur Verfügung steht, langt das gerade mal für eine Nachlineariserung, bei der der Drucker wieder in den Zustand der Vermessung versetzt wird, damit die darauf aufsetzenden Farbanpassungen wieder passen. Das ist allerdings weitestgehend automatisiert und von daher nicht sehr lehrreich.