hallo zusammen,
Antwort auf: ich schätze, dass normale wortabstände oder gar keine abstände eine unsitte/bequemlichkeit des elektronischen zeitalters sind
Schätze ich auch – bei dem zumeist vorherrschenden Zeitdruck leider unvermeidlich.
Antwort auf: bleibt noch die frage, wie man "une espace fine" interpretiert
Bei «une espace fine» im Jahr 1963 muss man von den im Bleisatz verfügbaren Spatien ausgehen. In Druckereien war das gewöhnlich ein 1-Punkt-Spatium, in sehr gut sortierten Druckereien und Layoutsetzereien gab es auch 1/2-Punkt-Spatien. Es kommt natürlich viel auf die jeweilige Schrift an, da die Guillemets manchmal schon ausreichend *lichten Raum* haben (Arial, Helvetica). Oft sind sie sehr groß dimensioniert und verlangen geradezu nach *mehr Raum* (Gill Sans, Times).
Ich würde sagen, dass 1/20 Geviert in den meisten Fällen (wo es erforderlich ist, zu spationieren), ausreichend ist. Das entspricht bei 10 Punkt Schriftgröße 1/2 Punkt (10 Einheiten in QXP, 50 in ID).
gruss xpressio
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Albert Einstein