Hi Silke,
Aber wo kann ich den PDF-Drucker konfigurieren?
Den "Adobe PDF"-Drucker kann man wie üblich im Druckermenü konfigurieren,
nachdem man in Acrobat die PDF-Settings einmal definiert und abgespeichert hat. Also bspw. in InDesign auf "Drucker" klicken, dann im Pop-Up "PDF-Optionen" anklicksen, die passenden Joboptions auswählen und das Ganze ggf. als Voreinstellung sichern. Fertig.
Bzgl. des Speicherorts frägt die Adobe-eigene PDE (Printer Dialog Extension) direkt nach dem Abschicken des Druckauftrags nach, wenn... ja wenn für den angelegten Drucker auch die richtige PPD ausgewählt wurde (die PDE guckt nämlich nach dem "ModelName" in der PPD, ob sie zuständig ist und poppt dann entsprechend hoch). Also immer die jeweils zum Distiller passende PPD zuordnen.
Soweit sollte das reichen, um aus Xpress/InDesign mit installiertem Distiller bereits produktionstaugliches PDF ("PICT with PostScript" --> pictwpstops-Filter --> PostScript --> Distiller --> PDF) zu generieren.
Das hier als "Virtual Printer" schon erwähnte CUPS-Backend kann übrigens auch direkt Distiller-Hotfolder ansprechen. Dazu muß man allerdings in Terminal.app zwei Dinge anpassen, wie unter
http://users.phg-online.de/tk/MOSXS/postscriptfile.txt beschrieben. Anschließend stehen alle im System (oder auf einem via Netzwerk erreichbaren Server) konfigurierten Distiller-Hotfolder automatisch als Drucker im System zur Verfügung. In dem Fall sollte man allerdings darauf achten, eine andere PPD zu benutzen bzw. den "ModelName" in der Distiller-PPD so anzupassen, daß dieser nicht mit "Adobe PDF" beginnt, weil ansonsten sich die oben erwähnte PDE den Druckjob krallt bzw. nach einem Speicherort fragt, was ja im Hotfolder-Betrieb wenig sinnvoll ist.
Gruss,
Thomas