Hallo,
Antwort auf:
so irgendwas um die 150 Euro pro Monat.
Was bezahlt ihr denn im Moment für ISDN-Übertragungen? Rechne das mal dagegen inkl. des Zeitvorteils.
Aber: Erkundige dich mal nach einer SDSL-Flat oder SDSL mit 5-10 GB pro Monat.
Wenn der Server ein externer ist, ist der Zeitvorteil in der Regel nicht vorhanden.
Was nützt einem 4 fache ISDN Geschwindigkeit, wenn die Daten erst mit dieser auf den ftp-Server bugsiert werden müssen, um anschliessend auf !Zuruf! dort wieder abgeholt werden müssen.
Bei ISDN per Leonardo ist eine Weiterverarbeitung quasi in dem Moment möglich in dem das letzte Byte beim Kunden das Haus verlassen hat. Mit obiger Konstellation, Zahlt man in der Regel den vierfachen Traffic (Daten verlassen Kundenrechner + FTP Server Traffic Dateneingang + FTPServer Traffic Datenausgang + Lokalen Download der Daten) und ist unterm Strich nur wenn es optimal läuft, etwa doppelt so schnell.
FTP ist Sicherheitstechnisch ein Fiasko. Daten gehen unverschlüsselt durchs Netz, insbesondere im Fall der Passwortabfrage ist das fatal, da sich die im Klartext mitlesen lassen. Somit ist eine solche Verbindung defakto mit
Passwort unsicherer als ohne, denn die Wahrscheinlichkeit, das dieses Passwort auch anderweitig Verwendung findet ist nicht zu unterschätzen. Im ungünstigsten Fall posaunt man das Passwort seines persönlichen Schlüsselbundes in die Weiten des Netzes.
Da es hier aber schon an Kosten von 150,-€ im Monat zu scheitern scheint, spar ich mir Vorschläge vernünftiger Systeme, nebst Eingangsprüfung angelieferter PDFs (incl. Ablehnung, bzw. Hinweis auf zusätzliche Kosten, bei nicht erfolgreich bestandenen Checks), Voransicht der
Dokumente (selbst solcher, für die der Kunde kein Programm besitzt wie z.B. .qxd oder .indd).
Verschlüsseltem Verbindungsaufbau, two-tier Konzept, bzw. vorgeschaltetem Kommunikationsrechner (entspricht in etwa einem Server in der DMZ, wobei man berücksichtigen muss, dass gängige ADSL-Router keine vollwertige DMZ erlauben), Übertragung von OPI-PDFs (enthalten keine Bilddaten, und sind selbst für vollgestopfte Katalogseiten wenige 100KB für ein dutzend Seiten groß).
Bis das aber so läuft, dass selbst solche leeren PDFs unmittelbar nach Eintreffen (bzw. sogar noch während des Dateneingangs), mit Bildern befüllt werden und anschliessend vollautomatisch auf PDF/X-Erfüllung und allem was das Preflight des Acrobat 7 darüberhinaus noch hergibt (RGB Farben in Bildern und Texten, Schwarztext nur im K, Schwarz nicht überdruckend, Sonderfarben vorhanden, Weiss überdruckend, ausreichende Bildauflösungen, …) untersucht werden, nebst online Info für den Versender und Benachrichtigungsmail an den/die Sachbearbeiter/Techniker im Hause, wird es locker 5-stellig.
Da muss man eben nachrechnen, was einem das an Umsatz beschert, bzw. an Fehlern erspart.